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Märchenhaft

yocampbell18
20. Sept.
2 Min. Lesezeit

Dass es wunderbar ist es, Reichtum und Fülle im Inneren zu tragen, wird wohl niemand bestreiten wollen. Aus der sprudelnden Quelle der Inspiration zu schöpfen, Fantasie, Visionskraft, die den Tag in leuchtende Farben taucht.

Die wärmende Energie der Liebe und des Lichtes in sich zu spüren, im Außen zu finden und teilen zu können.

Doch was ist mit jenen Menschen, die in ihrer Kindheit aus welchen Gründen auch immer, Mangel erfahren haben? Denen es nicht nur an den Notwendigkeiten des äußeren Lebens mangelte, sondern an den essentiellen Erfahrungen, wie Liebe, Zuneigung, Zärtlichkeit, Akzeptanz, Förderung, Unterstützung, Geborgenheit und Freude? In deren Inneren stets die Erfahrung des Defizits, die Erinnerung

des, „nicht genährt worden seins“, noch lebendig ist? Wenn nicht Gut, noch Geld diese frühe Mangelerfahrung stillen können? Und auch Partnerpersonen dies trotz großer Anstrengung nicht schaffen?

Hoffnungslos?

Ich denke nicht, ich glaube, dass sich jedes menschliche Wesen neben fachlicher Hilfe, die Ärzte, Psychologen und viele mehr zur Verfügung stellen, auch an eine Instanz wenden darf, die für unsere Augen nicht sichtbar ist. Bei mir ist es die Christuswesenheit, bei jedem anderen mag sie einen anderen Namen tragen, Engel zum Beispiel sind in vielen Religionen bekannt, anderswo werden sie Devas, Schutzgeister, Krafttiere u. m. genannt. Sie haben allzeit Dienst, sind nicht an Zeit und Ort gebunden und warten darauf, dass wir uns an sie wenden. Am Anfang dieser Zusammenarbeit steht das Wort, der Ruf, die Bitte um Unterstützung. Haben wir diese lichtvollen Wesen einmal in unser Leben eingeladen, begleiten sie uns selbst in profanen Situationen, schenken Intuition, Schutz, Trost, Frieden, lassen uns den verlorenen Schlüssel finden, führen uns aus der Einsamkeit.

Der Raum des Mangels transformiert nach und nach zu einem Raum der Fülle.

Märchenhaft? Vielleicht, doch wer sagt, dass Märchen nicht wahr werden können?

 
 
 

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